Schloss Hermsdorf

Im frühen 15. Jahrhundert gehörte Hermsdorf zum Rittersitz Wachau. Das Schloss wurde als Herrensitz durch Otto von Carlowitz Mitte des 15. Jahrhunderts gebaut. Nachdem es 1561 durch ein Feuer zerstört wurde, wurde es von Kurfürst Johann Georg II. im Jahre 1630 umgebaut. Das Schloss wechselte in der Folgezeit noch häufig den Besitzer. Den Park nach englischem Muster ließ der Schwiegersohn der Gräfin Charlotte Sophie von Hoym in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts anlegen. Mit Ende des zweiten Weltkrieges ging das Schloss in Gemeindebesitz über, da der letzte Eigentümer bereits 1943 gestorben war. Im Schloss wurde ein Altersheim eingerichtet. Die Empfangshalle, der Festsaal und die Schlosskapelle wurden 1988 gründlich restauriert. Seit 1991 werden Schloss und Park stufenweise saniert. Vorübergehend war im Schloss auch das Alten- und Pflegeheim der Gemeinde untergebracht.      



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