Schloss Pfaffroda

Anfang des 13. Jahrhunderts wurde von Angehörigen des Klosters Ossegg auf einem Felsvorsprung der Hof Pfaffroda angelegt. Pfaffroda liegt bei Lengefeld im Erzgebirge. Das Gebiet blieb bis 1650 mit der Herrschaft Purschenstein verbunden. Die erste urkundliche Erwähnung von Pfaffroda erfolgte 1445. In den Jahren 1575 bis 1578 wurde das Schloss unter Caspar von Schönberg erbaut. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde auch das Schloss in Mitleidenschaft gezogen. Im Jahre 1643 zerstörten die Schweden Teile des Schlosses. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte blieb das Schloss im Besitz derer von Schönberg. Das Schlossgebäude wurde nach 1945 in ein Feierabendheim umgebaut. Auch heute wird das Schloss noch teilweise als Altenheim genutzt, und im Südwestteil befindet sich ein Café. Der Schlosspark und die in der Nähe angelegten Teiche stehen dem Besucher offen.      



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