Schloss Wechselburg

Markgraf Dedo von Groitzsch erbte von seinem Vater Konrad von Wettin das Rochlitzer Land. 10 Kilometer muldenaufwärts von Rochlitz errichtete er um 1168 sein Hauskloster Zschillen. Bis zum Jahre 1278 waren Augustinerchorherren im Kloster ansäßig. Danach wurde es dem Deutschritterorden übergeben. Im Zuge der Reformation fiel das Kloster an den Landesfürsten Herzog Moritz von Sachsen, der es im Jahre 1543 mit den Herren von Schönburg gegen Lohmen, Wehlen und Hohnstein im Elbtal tauschte. Erst dieser Tausch brachte dem Ort den Namen "Wechselburg". Mit der Besitzübernahme wurde das Kloster weltlicher Besitz. Es wurde nun Wohnschloss. Der Dreißigjährige Krieg ging nicht spurlos an den Gebäuden der Wechselburg vorüber. 1753 bis 1756 entstand auf den Grundmauern des Kloster unter Johann Gottlieb Ohndorf ein Barockschloss, das bis 1945 Wohnsitz der Schönburger Grafen war. Heute beherbergt Schloss Wechselburg ein Krankenhaus für psychisch kranke Kinder und Jugendliche. Der Schlosspark steht Besuchern offen.      



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