Burg Wehlen

Im Schutze einer einst mächtigen Burg, die im Jahre 1269 entstand, siedelten sich Fischer, Steinbrecher und Schiffer an. Jedoch im Mittelalter verfiel die Burg wieder, von der heute außer dem Burgberg und einigen Gewölberesten leider kaum noch etwas zu sehen ist. Vom Burgberg, der von der Stadt aus über Treppen zu erreichen ist, hat man einen herrlichen Blick auf das kleine Städtchen Wehlen. Im 14. und 15. Jahrhundert war die Burg im Besitz des Jan von Köckeritz und seiner Familie. Nach seinem Überfall auf den Stadtschreiber von Görlitz wurde seine Burg belagert, aber nicht eingenommen. Auch der seit 1457 auf Burg Wehlen sitzende Ritter Hans von Clumme war ein schlimmer Friedensstörer. Ab 1450 beginnt der langsame Verfall der Burg. Um 1550 schenkt Kurfürst August das Baumaterial nach Hohnstein und Neustadt. Der Gebirgsverein für die Sächsische Schweiz kauft 1882 die Ruine. Im Jahre 1964 wird die Südmauer saniert. Die Ruine der Burg Wehlen ist heute ein beliebter Aussichtspunkt.      



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