Schloss Gersdorf
Gersdorf liegt südöstlich von Rosswein in einer kleinen Niederung. Seit dem 13. Jahrhundert wurde hier Silberbergbau betrieben. Noch heute ist das Mundloch des "Segen Gottes Erbstollen" vorhanden. Die Gersdorfer Rittergutsfamilie war Hauptanteilseigner des Bergwerkes. Das Rittergut entstammte einem Vorwerk des Klosters in Altzella. 1544 wird als Besitzer des Gutes ein Hans von Komerstedt genannt. 1549 gehört das Gut dem kurfürstlichen Beamten Barthel Lauterbach. In dieser Zeit wurde wohl auch das Schloss erbaut. 1603 wird Centurius Pflug als Besitzer genannt. Danach gehörte das Rittergut adeligen Besitzen, wie z.B. deren von Starschedel, von Haugwitz, von Einsiedel, von Arnim und von Carlowitz. Bis 1942 waren Gut und Schloss in Carlowitzschem Besitz. Danach kam Gersdorf in die Familie zur Lippe. Nach 1945 diente das Schloss als FDGB-Bezirksschule und später als Lehrlingswohnheim. 1997 kam das Gut in Privathand, droht aber aufgrund hoher Baufeuchtigkeit zu verfallen.      



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